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Wenn Hände und Arme einschlafen…

 

Lästig. Ständig oder immer wieder schlafen Hände, Finger oder der ganze Arm ein. Und irgendwas fällt einfach aus der Hand.

Schnell fällt der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose im Bereich der Halswirbelsäule als Auslöser. Weniger bekannt sind weitere sogenannte mechanische Berührungsflächen im Nervenverlauf. Mechanische Berührungsflächen sind Engstellen, an denen der Nerv zwischen muskulären oder knöchernen Strukturen verläuft und so ständig oder zeitweise komprimiert werden kann. Ebenso müssen die Nerven bei Bewegungen des Körpers zwischen diesen Strukturen frei gleiten können. So entstehen bei einer konstanten Kompression des Nervs eher ständige, bei einer Einschränkung der Gleitbewegung (Dehnungsstreß) meist plötzlich einschießende Schmerzen, sensible Störungen (Taubheits- oder Kribbelgefühle) oder motorischen Störungen (Lähmungen).

Sehr häufig lokalisieren sich diese Engstellen an den seitlichen Halsmuskeln, der Scaleni-Lücke, durch welche die Nerven in den Rumpf und die Arme verlaufen (Thoracic-Outlet-Syndrom). Weitere Engpässe befinden sich unter dem Schlüsselbein, unter dem Ansatz der kleinen Brustmuskulatur am Fortsatz des Schulterblatts und zwischen den Oberarm- und Unterarmmuskeln.
Ebenso sind oft auch Beine und Füße betroffen, Klassiker ist hier der Ischiadicus-Nerv („Ischias“), dem häufig ein kleiner Gesäßmuskel Probleme macht.

Einen effektiven Behandlungsansatz bietet hier die manuelle Therapie mit der Mobilisierung dieser neuralen Strukturen. Mit speziellen Techniken wird der Druck auf die den Nerv umgebenden Strukturen reduziert und  die Gleitfähigkeit des Nervs wiederhergestellt. Missempfindungen oder Lähmungserscheinungen können so deutlich reduziert oder beseitigt werden.

 

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